Ausstellungen, Kommentare, Wissenswertes

Mein Blog richtet sich an alle archäologisch Interessierten. Ich stelle Museen und Archäologische Parks vor, kündige Ausstellungen an und kommentiere sie teilweise auch oder ich präsentiere archäologische Themen oder Bücher, mit denen ich mich gerade beschäftige. Thematische Schwerpunkte bilden – parallel zu meiner Website www.archaeologie-verstehen.de – Römer (einschließlich Provinzen), Etrusker und Kelten sowie die materiellen Zeugnisse der frühen Christen.

Weitere interessante Artikel zu archäologischen Themen poste ich auf Twitter oder Facebook.

Der Iunius Bassus Sarkophag (Teil 2)

Foto aus der Ausstellung „Göttliche Ungerechtigkeit?“ in Bonn 2019

 

Die zentrale Darstellung der oberen Zone zeigt die „Gesetzesübergabe“ an Petrus und Paulus. Jesus thront im Himmel, wie wir an der unter ihm dargestellten Personifikation des Himmels mit dem aufgeblähten Himmelsgewölbe erkennen können. Während Jesus also als jenseitiger Christus dargestellt ist, sind Petrus und Paulus auf der Erde stehend dargestellt. Der im Himmel thronende Christus ist ein neues Thema auf frühchristlichen Sarkophagen.

Ungewöhnlich ist die nur selten auf Sarkophagen dargestellte Hiob-Szene. Hiob, der inzwischen alles verloren hat und krank ist, sitzt mit gesenktem Haupt auf einem Felsen. Vor ihm steht seine Frau, die sich als Schutz vor dem Gestank seiner eitrigen Wunden ihre Tunika vor das Gesicht zieht und ihm offenbar ein Stück Brot reicht, das sie auf einen Stock gespießt hat, weil sie die Berührung scheut.

Auch die Darstellung des Sündenfalls ist interessant. Es ist die einzige Szene, in der nur zwei Personen dargestellt sind. Die dritte Figur wird hier ersetzt durch den Baum der Erkenntnis, um den sich die Schlange windet. Dargestellt ist offenbar der Moment, in dem Adam und Eva sich ihrer Nacktheit bewusst werden und sich voller Scham von einander abwenden und sich bedecken. Dargestellt sind neben den beiden aber auch Ähren und ein Lamm, die nicht zu dieser Szene gehören. Wird hier auf die Mühen von Ackerbau und Landwirtschaft verwiesen, die jetzt auf die Menschheit warten? Oder wird hier die Geschichte von Kain und Abel vorweggenommen? Ich tendiere zu dieser Deutung.

Auf den Schmalseiten finden wir Eroten bei verschiedenen Tätigkeiten: links bei der Traubenlese und Kelter sowie rechts bei der Getreideernte. Auf der rechten Schmalseite sind im unteren Bereich Jahreszeiten dargestellt. Der Deckel des Sarkophags ist nur fragmentarisch erhalten.

Gefunden wurde der Sarkophag bereits 1559 in einem Andachtsraum unter der alten Peterskirche und befindet sich heute in der Schatzkammer des Petersdoms.

 

Literaturauswahl:

  • Frank Rumscheid (Hg.), Göttliche Ungerechtigkeit? Strafen und Glaubensprüfungen als Themen antiker und frühchristlicher Kunst (2019) 148-149, 226-227
  • Guntram Koch, Frühchristliche Sarkophage (2000) 284
  • Friedrich Gerke, Der Sarkophag des Iunius Bassus. Ein Meisterwerk der frühchristlichen Plastik (1936)

 

 

Der Iunius Bassus Sarkophag (Teil 1)

Foto aus der Ausstellung „Göttliche Ungerechtigkeit?“ in Bonn 2019

 

Sein Sarkophag hat ihn unsterblich gemacht. Iunius Bassus Theotecnius, Stadtpräfekt Roms und gestorben 359 n. Chr., hat uns einen der aufwendigsten und qualitätvollsten Sarkophage des 4. Jhs. n. Chr. hinterlassen. Auch ist die Zusammenstellung der Darstellungen ungewöhnlich und daher vermutlich auf besonderen Wunsch des Verstorbenen entstanden.

Es handelt sich um einen zweizonigen Säulensarkophag mit je 5 Szenen pro Zone. Dabei sind die Darstellungen oben durch Säulen getrennt, auf denen ein Architrav liegt. Unten dagegen befinden sich die Szenen in Nischen, die oben abwechselnd muschelförmig oder dachförmig abschließen. In den Zwickeln sind jeweils Lämmer bei verschiedenen Tätigkeiten dargestellt.

Die obere Zone zeigt von links nach rechts:

  • Abraham opfert Isaak
  • Gefangennahme des Petrus
  • Gesetzesübergabe Christi an Petrus und Paulus
  • Gefangennahme Christi
  • Pontius Pilatus

Darunter sehen wir:

  • Hiob
  • Adam und Eva bzw. Sündenfall
  • Christi Einzug in Jerusalem
  • Daniel in der Löwengrube
  • Paulus auf dem Weg zur Hinrichtung

Drei Szenen sollen im folgenden Artikel näher vorgestellt werden.

 

(Fortsetzung folgt …)

 

Das Grab der Tänzerinnen, Ruvo di Puglia (Tomba delle Danzatrici)

© Wiki Commons (Naples National Archaeological Museum / Public domain)

 

Eine bisher einzigartige Darstellung italischer Grabmalerei wurde 1833 im Grab der Tänzerinnen in der Nekropole Corso Cotugno in Ruvo di Puglia entdeckt.

Es handelt sich um ein Halbkammergrab (italienisch „tomba a semicamera“). Dieser Grabtyp kam in den letzten Jahrzehnten des 5. Jahrhunderts v. Chr. bei den in der Gegend von Ruvo lebenden Peuceti auf. Im Grab fand man die Skelettreste eines Mannes, der einen Helm, Beinschienen und einen Schild trug. Neben seinem rechten Arm befanden sich Speere und Dolche und man hatte dem Verstorbenen Kratere, Amphoren, Kantharoi und einige Öllampen mit ins Grab gegeben.

Das Innere des Grabes war auf allen Seiten mit Malereien versehen, die heute im Archäologischen Nationalmuseum von Neapel ausgestellt sind. Die Bilder zeigen etwa dreißig Frauen, die sich mit verschränkten Armen von links nach rechts bewegen, als würden sie einen Kreis um das Innere des Grabes tanzen. Sie sind in bunte Kleider gehüllt und tragen Schleier auf dem Kopf. Es gibt drei Männer in der Gruppe.

Die Deutung der Darstellung ist umstritten, zumal man tanzende Frauen vielleicht eher im Grab einer Frau vermuten würde. Man hat hier beispielsweise eine Szene aus dem Mythos des Theseus vermutet. Nach der Befreiung der jungen Athener aus dem Labyrinth des Minotaurus soll Theseus auf der Heimfahrt in Delos haltgemacht und dort mit den anderen zusammen die Befreiung mit einem gemeinsamen Tanz gefeiert haben. Allerdings stellt sich bei dieser Deutung die Frage, warum nur Frauen dargestellt sind. Wahrscheinlicher scheint mir die ebenfalls in der Forschung vertretene Deutung als Tanz im Zusammenhang mit den Bestattungsriten.

Literatur:

  • Giuseppina Gadaleta, La tomba delle danzatrici di Ruvo di Puglia (2002)

Johanneskirche in Ephesus

Beim modernen Selcuk, nur wenige Kilometer entfernt vom antiken Ephesus, erheben sich die Ruinen der Johanneskirche auf einem Hügel. Die Kirche war dem Apostel Johannes geweiht. Der Legende nach war Johannes nach der Enthauptung seines Bruder Jakobus zusammen mit Maria nach Ephesus geflohen, wo er laut Irenäus von Lyon später auch starb. Eusebius von Cäsarea berichtet von einem Grab des Johannes in Ephesus. Über diesem Grab soll erst ein Mausoleum in Form eines von vier Säulen getragenen Kreuzgewölbes errichtet worden sein und später, unter Justinian, die Johanneskirche.

Man kann vier Bauphasen unterscheiden. In der ersten Phase gab es nur ein Kammersystem mit dem Grab und ein Staubwunder in einem Stollen. In einer zweiten Phase aus konstantinischer Zeit gab es einen 15 x 15 Meter großen Umbau. Von diesem haben sich allerdings nur Reste des Unterbaus erhalten. Die dritte Phase war bereits ein basilikaler Bau. Aus diesem Bau des 4./5. Jhs. n. Chr. haben sich Mosaikreste in den damals üblichen Farben Weiß, Schwarz und Rot erhalten.

Die heute sichtbaren Ruinen gehören zu einer Stiftung Justinians (6. Jh. n. Chr.). Er ließ fast einen Neubau errichten. Der Vorgängerbau wurde nicht nur verändert, sondern zumindest teilweise wohl auch abgerissen. Es handelt sich um einen Bau in Form eines Kreuzes mit freistehender, halbrunder Apsis und Emporen über den Seitenschiffen. Das Mittelschiff war mit sechs Kuppeln überwölbt, die außen mit Blei eingedeckt waren. Die Säulen sind aus Marmor und jene in den Seitenschiffen haben korinthische Kapitelle mit Kreuzrelief. Man fand auch Reste von Malereien. Die noch sichtbaren Mosaiken gehören allerdings zum Vorgängerbau.

Das Mauerwerk der 130 m langen und 40 m breiten Basilika besteht abwechselnd aus Bruchsteinen und Ziegelbändern. Der Kirche waren ein Narthex und ein 47 x 34 m großes Atrium vorgelagert. Letzteres war auf drei Seiten von Säulenhallen umgeben und erhob sich auf einem mächtigen Unterbau aus Tonnengewölben und Stützmauern.

An das bereits vorhandene Baptisterium mit zwei Apsiden und einem achteckigen Mittelraum mit Nischen schloss sich ein Schatzhaus an. Das eigentliche Baptisterium hatte vier Durchgänge, die mit vier halbrunden Nischen abwechseln. Dese Nischen haben Säulen auf hohen Sockeln, die möglicherweise ursprünglich nicht für diesen Bau bestimmt waren. Das Taufbecken (Piscina) hatte im Osten nach Westen Stufen. Zusätzlich zu dem Hauptbecken gab es hier sogar noch zwei Zusatzbecken.

Literatur:

  • Andreas Thiel, Die Johanneskirche in Ephesos. Reichert, Wiesbaden 2005

Rezension: Karl-Josef Gilles, Der Trierer Goldschatz

Der große Goldmünzenschatz und das Münzkabinett im Rheinischen Landesmuseum Trier
(Schriftenreihe des Rheinischen Landesmuseums Trier 39)

Anfang Oktober 2019 geriet ein Highlight des Rheinischen Landesmuseums Trier in die Schlagzeilen. Einbrecher waren in das Münzkabinett des Museums vorgedrungen und hatten versucht den „Trierer Goldschatz“ zu stehlen. Zwar gelang der Coup nicht, aber vorsichtshalber wurde der Schatz und die übrigen Münzen in Sicherheit gebracht und sind seitdem nicht mehr ausgestellt.

Bis auf Weiteres kann man sich daher nur über die beiden Führer zum „Trierer Goldschatz“ die Karl-Josef Gilles 2013 und 2014 herausgebracht hat, über diesen 1993 gefundenen Münzschatz informieren. Im Folgenden soll der kleinere Führer von 2014 kurz vorgestellt werden.

Gilles geht ausführlich auf die Fundumstände ein. Er ordnet den Trierer Schatz in die Reihe der größten bisher gefundenen Münzschätze ein. Es handelt sich hier um den bisher umfangreichsten Fund von Aurei, den römischen Goldmünzen. Gilles stellt die verschiedenen Arten von Münzfunden vor – von einzelnen Streufunden zu Hortfunden wie dem Trierer Münzschatz – und erklärt welchen Wert diese Fundtypen für die Analyse der Münzen haben.

Die Münzen des Trierer Goldschatzes befanden sich in einem eimerartigen Bronzekessel mit Stülpdeckel und waren von ihrem Besitzer offenbar in den Bürgerkriegswirren 196 n. Chr. versteckt worden. Nicht nur die Menge der darin enthaltenen Goldmünzen ist bemerkenswert. Der Schatz enthält außerdem bis dahin unbekannte Münztypen und Varianten bekannter Prägungen.

Neben einer Einführung über Entwicklung und Bedeutung römischer Münzen als Zahlungs- und Propagandamittel gibt Gilles in diesem Führer einen Überblick über die Münzprägung in Trier von den Anfängen bis ins 17. Jahrhundert. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Spätantike, als in Trier zum Teil bis zu drei Prägestätten gleichzeitig tätig waren.

So ist dieser kleine Führer zum Trierer Goldschatz nicht nur lesenswert, wenn man sich für den Schatz interessiert ist. Auch als allgemeine Einführung in das Münzwesen römischer Zeit – speziell im Trierer Gebiet – ist das Büchlein zu empfehlen.

Karl-Josef Gilles, Der Trierer Goldschatz
Der große Goldmünzenschatz und das Münzkabinett im Rheinischen Landesmuseum Trier
(Schriftenreihe des Rheinischen Landesmuseums Trier 39)
Erscheinungsjahr: 2014
Umfang: 96 S. mit zahlreichen Abbildungen
Einband: Broschiert
ISBN / Artikelnr.: 978-3-8062-0003-4

Die Mosaiken von Santa Maria Maggiore, Rom (Teil 3)

Die alttestamentlichen Mosaiken des Langhauses bestanden ursprünglich aus 42 Bilder, von denen heute nur noch 30 erhalten sind. Die Bilder beginnen auf der linken Seite vorn mit Bildern von Abraham, Isaak und Jakob und setzen sich fort auf der rechten Seite fort mit Bildberichten über Moses und Josua.

Dargestellt sind z.B. Abraham und die drei Männer, Isaak segnet Jakob, Jakobs Werbung um Rahel sowie die Hochzeit der beiden, die Rückgabe des kleinen Moses an die Tochter Pharaos, Hochzeit und Berufung des Mose, Moses und Aaron vor dem Pharao, Durchzug durch das Rote Meer, Tod des Mose und Priester mit Bundeslade, Bundeslade überquert den Jordan, die Einnahme Jerichos, Josuas Gespräch mit Gott, Sieg Josuas über die Amoriter.

Zahlreiche Dialogszenen weisen auf einen engen Zusammenhang mit der Buchmalerei, aber auch mit plastischen Werken. Man versucht, den Inhalt in Dialogszenen darzustellen. Die Schlachtszenen folgen der Darstellungsweise auf Schlachtsarkophagen. Insgesamt kann man große stilistische Unterschiede feststellen.

Als Textvorlage dient offenbar die lateinische Übersetzung der Septuaginta sowie teilweise jüdische Legenden. Die Bildprogramm zeigt die enge Verbindung zwischen neuem und altem Testament. Die Bildauswahl zeigt zum einen Szenen, die auf die Heilsgeschichte Christi hinweisen, und zum anderen, das aus Juden- und Heidenchristen bestehende Volk Gottes. So zeigen die Bilder Abraham als Pater omnium gentium, also als Vater aller Völker. Sein Sohn Isaak gilt als Vorbild des leidenden Christus. Der Jakob-Zyklus symbolisiert das heilsgeschichtliche Wirken Gottes. Seine beiden Frauen, die Schwestern Rahel und Lea symbolisieren das Volk Gottes. Rahel steht dabei für die Christen und die Kirche, während Lea das Volk der Juden und die Synagoge verkörpert. Der Moses-Zyklus wiederum ist an das Leben Christi angeglichen.

 

Literaturauswahl:

  • Hugo Brandenburg: Die frühchristlichen Kirchen in Rom vom 4. bis zum 7. Jahrhundert. 3. komplett überarbeitete aktualisierte Auflage. Schnell und Steiner, Regensburg 2013, S. 195–208, 325–362.
  • Johannes G. Deckers: Der alttestamentliche Zyklus von Santa Maria Maggiore in Rom. Studien zur Bildgeschichte (= Habelts Dissertationsdrucke. Reihe Klassische Archäologie 8). Habelt, Bonn 1976, ISBN 3-7749-1345-5 (Zugleich: Freiburg, Univ., Diss., 1974).
  • Kristina Friedrichs: Episcopus plebi Dei. Die Repräsentation der frühchristlichen Päpste. Schnell & Steiner, Regensburg 2015, S. 149ff. und 319ff.
  • Gerhard Steigerwald: Die frühchristlichen Mosaiken des Triumphbogens von S. Maria Maggiore in Rom. Schnell und Steiner, Regensburg 2016.

Die Mosaiken von Santa Maria Maggiore, Rom (Teil 2)

Der Triumphbogen zeigt verschiedene Szenen aus dem neuen Testament. Bei Restaurierungsarbeiten kamen Entwurfszeichnungen zutage, die nicht dem endgültigen Mosaik entsprechen. Thematik der Mosaiken ist die Verehrung Christi durch Judenchristen und Heidenchristen.

1. Verkündigungsszene

Als Vorlage für die Verkündigungsszene dient der sogenannte Pseudo-Matthäus. Maria thront in der Kleidung einer römischen Prinzessin und spinnt einen Purpurfaden. Neben ihr stehen Garde-Engel. Über ich sieht man in den roten Wolken die Taube und den herbeifliegenden Engel der Verkündigung.

2. Josephs Zweifel

Die nächste Szene wird interpretiert als „Zweifel Josephs“. Allerdings ist hier nicht Josephs Traum dargestellt, in dem ihm ein Engel erscheint und ihn überredet, die schwangere Maria zur Frau zu nehmen.

3. Darbringung Christi im Tempel

Man sieht die jüdische Priesterschaft und Tauben, die als Opfer dienten. Der Tempel ist als römischer Podiumstempel dargestellt, in dessen Giebel die Göttin Roma mit Szepter und Weltenkugel thront.

4. Aufforderung zum Aufbruch nach Ägypten

Joseph wird im Traum aufgefordert, nach Ägypten zu fliehen und das neugeborene Jesuskind vor Herodes in Sicherheit zu bringen.

5. Huldigung der Magier

Jesus empfängt die Magier auf einem viel zu groß wirkenden goldenen Thron. Er wird flankiert von Maria und einer Frau mit Schriftrolle, deren Deutung unklar ist. Hinter dem Thron stehen vier Engel und über Jesus erscheint ein Stern. Die Magier selbst tragen prachtvolle persische Kleidung.

6. Anbetung des Christus-Kindes durch einen Herrscher

Für den dargestellten Herrscher wurden verschiedene Deutungen vorgeschlagen. Wichtig ist jedoch die Bedeutung der Szene selbst. Der wahre Herrscher ist Christus und ihm huldigen die weltlichen Herrscher.

7. Kindermord

Im Gegensatz zu vielen anderen Darstellungen, wird in Santa Maria Maggiore nicht das Töten der Kinder gezeigt, sondern nur der Befehl dazu.

8. Herodes und die Magier

Neben Herodes stehen zwei jüdische Priester und hinter seinem Thron steht seine Garde.

9. Jerusalem

10. Bethlehem

11. Schafe blicken zu den Städten

Je 6 Schafe bilden den linken und rechten unteren Abschluss des Triumphbogens. Sie blicken zu den darüber abgebildeten Städten.

12. Juwelenthron

Das zentrale Motiv im Scheitel des Bogens bildet ein mit Juwelen geschmückter Thron, der von zwei akklamierenden Aposteln flankiert wird. In den Wolken darüber sind die Evangelistensymbole dargestellt und unter dem Thron befindet sich die Inschrift XISTVS EPISCOPVS PLEBI DEI („Sixtus, Bischof des Volkes Gottes).

 

(Fortsetzung folgt …)