Kulturtransfer – die Expansion der Römer und ihre Auswirkung auf römische Denkmäler

Kulturtransfer zwischen zwei Völkern geschieht auf zwei Arten:

  1. Expansion, d. h. Export von Kultur
  2. Rezeption, d. h. Assimilierung einer fremden Kultur

Im Zuge der Expansion Roms haben die unterworfenen Völker oft die Kultur und die Errungenschaften der Römer für sich entdeckt und übernommen. Die Römer selbst waren dagegen vor allem von der Kultur der Griechen angetan. Zunächst hatten die Römer ihre Vormachtstellung in Italien ausgebaut und nach mehreren Kriegen die Punier besiegt. Ab dem 2. Jh. v. Chr. mischten sie sich jedoch zunehmend auch in die Geschicke Griechenlands und Kleinasiens ein und stiegen schließlich zur beherrschenden Macht im Mittelmeerraum auf.

Die Expansion in Italien und dem übrigen Mittelmeerraum machte sich bald in den politischen Denkmälern bemerkbar. Zum einen durch Beutedenkmäler, z. B.:

  • die Rostra mit den Schiffsschnäbeln auf dem Forum Romanum
  • die Anbringung vergoldeter Schilde aus den Samnitenkriegen an den tabernae
  • die Aufstellung von Bronzefiguren, die aus dem Heiligtum von Volsinii erbeutet worden waren, am Tempel der Mater Matuta und der Fortuna (schon 264 v. Chr.)

Zum anderen gab man Historiengemälde in Auftrag oder stellte Ehrenstatuen auf.

Mit der außenpolitischen Expansion ging auch eine wirtschaftliche Expansion einher, die zu innerpolitischen Veränderungen führte. Zwischen dem Senat und der Volksversammlung, die mehr Rechte forderte, kam es zu einem Machtkampf, der das republikanische Rom in eine Krise führte, in deren Folge Feldherrn wie Pompeius und Caesar übermächtig werden konnten. Der Konkurrenzkampf zwischen den Parteien zeigte sich auch in der Rivalität der Feldherrn auf beiden Seiten.

So stellte Catull nach dem Sieg über die germanischen Kimbern Beutestücke in einer Halle auf seinem Grundstück auf, das gleichzeitig das Grundstück eines seiner politischen Gegner war. Marius dagegen, ein rivalisierender Feldherr, der den Sieg über die Kimbern für sich reklamierte, errichtete ein Denkmal, das nicht nur seine Siege über die Kimbern feierte, sondern auch seinen Sieg über den numidischen König Jugurtha.

Der Kontakt mit den Griechen und den hellenistischen Herrschern führte zu einer starken Hellenisierung Roms. Römische Feldherrn nahmen anfangs vor allem im griechischen Raum die dortigen Repräsentationsformen an. In Rom selbst gab es dagegen lange Zeit zum Teil erbitterten Widerstand gegen die „verweichlichten Sitten“ der griechischen Welt. Aber das hielt die herrschenden Familien Roms und die siegreichen Feldherrn nicht davon ab, diese Repräsentationsformen nach und nach auch nach Rom zu tragen und für ihren Konkurrenzkampf untereinander zu nutzen.

Dazu gehörte der Raub von griechischen Denkmälern und Kunstgegenständen. So fand beispielsweise ein Gemälde, das eine Schlacht zwischen den Armeen Alexanders des Großen und Dareios III. darstellte, seinen Weg nach Rom und wurde vielfach kopiert. Nachklänge finden sich in Italien seit dem 2. Jh. v. Chr., die berühmteste Nachbildung ist jedoch das Mosaik in der Casa del Fauno in Pompeji (siehe auch meine Beiträge).

Aber auch neugeschaffene römische Kunstwerke zeigen immer stärkeren Einfluss der griechischen Kunst auf die römische Kunst und Kultur.

Buchvorstellung: Dirk Steuernagel, Die Etrusker. Ursprünge – Geschichte – Zivilisation  

(Marix Verlag, Wiesbaden 2020)

Die Etrusker umgibt bis heute ein Hauch von Geheimnis und das Interesse an diesem Volk in der Öffentlichkeit zeigen zahlreiche Ausstellungen, die den Schleier des Mysteriösen lüften wollen. Einen Überblick über den aktuellen Stand unserer Kenntnisse über die Etrusker gibt aber auch das 2020 erschienene Buch von Dirk Steuernagel.

Nach einem Überblick über die Beschäftigung mit den Etruskern von der Antike bis heute, widmet er sich dem bis heute nicht geklärten Ursprung der Etrusker. Die Etrusker selbst haben uns leider keine Schriften über ihre Herkunft hinterlassen. Verstreute Hinweise bei griechischen und römischen Autoren deuten jedoch darauf hin, dass schon bei den Etruskern selbst die bis heute diskutierten Theorien – Einwanderung vs. einheimisch-italisches Volk – verbreitet waren.

Ein Punkt, der immer wieder im Mittelpunkt aller Theorien steht, ist die Einzigartigkeit der etruskischen Sprache, auf deren Erforschung Steuernagel daher ausführlicher eingeht. Nach den archäologischen Funden zu schließen, wurden die Veränderungen, die aus der Villanova- die etruskische Kultur machten, zumindest nicht durch eine große Einwanderungswelle ausgelöst.

Im nächsten Kapitel ordnet Steuernagel die Etrusker in den geographischen und historischen Rahmen ein. Das Kernland erstreckte sich zwischen dem Tiber im Süden und dem Arno im Norden und wurde im Osten vom Apennin-Gebirge begrenzt. Darüber hinaus gehörten die Po-Ebene und Kampanien zu den Siedlungsgebieten der Etrusker. Die Geschichte der Etrusker ist natürlich eng mit den allgemeinen Entwicklungen in Italien verknüpft und mündete zuletzt in die Unterwerfung durch die Römer.

Steuernagel zeigt im folgenden Kapitel, wie sich im 1. Jahrtausend v. Chr. die Siedlungsstruktur im Kerngebiet der Etrusker änderte und die für die etruskische Kultur typischen städtischen Zentren auf Hochplateaus entstanden. Heiligtümer und andere Bauten in diesen Städten, die der Gemeinschaft dienten und eine Koordination der Bauarbeiten erforderten, sind ein Hinweis darauf, dass diese Städte offenbar zunehmend straffer organisiert waren. Die wirtschaftliche Basis dieser Städte waren neben fruchtbaren Böden auch Bodenschätze, die, im großen Stil abgebaut, die Grundlage für Austausch und Handel mit Völkern im Mittelmeerraum und in Mitteleuropa bildeten.

Der Reichtum der Etrusker spiegelte sich auch in ihrer Gesellschaft wider, auf die Steuernagel in einem weiteren Kapitel eingeht. Er zeigt, dass einflussreiche Familienverbände, aus deren Reihen sich politische und religiöse Führer rekrutierten, die Gesellschaft dominierten. Diese Aristokratie verewigte sich in prunkvollen Gräbern, denen Steuernagel ein eigenes Kapitel widmet. Die Entwicklung der Gräber und ihrer Ausstattung sind für viele Bereiche der etruskischen Kultur unsere einzigen Quellen „aus erster Hand“. Wobei Steuernagel deutlich macht, dass die Gräber kein objektives Spiegelbild der etruskischen Gesellschaft bieten. Sie dienten stattdessen vor allem der Selbstdarstellung.

Steuernagel zeigt auch, dass die Entwicklung der sozialen Strukturen nicht überall gleich verlief. Gleiches gilt für die politischen Institutionen der Städte. So bildeten die etruskische Städte nie einen gemeinsamen Staat. Teilweise schlossen sie sich allerdings zu einem Bund zusammen, der Überlieferung nach ein Bund aus zwölf Städten, der sich regelmäßig zu Versammlungen an einem Bundesheiligtum traf. Die Lage dieses in römischen Quellen „fanum Voltumnae“ genannten Heiligtums ist nicht überliefert. In den letzten Jahren wird zunehmend ein Heiligtum unterhalb von Orvieto mit diesem Bundesheiligtum identifiziert.

Ein weiteres, eigenes Kapitel widmet Steuernagel auch der etruskischen Religion. Die Römer schildern die Etrusker als besonders gottesfürchtig. Sie taten sich vor allem in der für die Römer wichtigen Deutung von Vorzeichen (Blitze, Vogelflug, Eingeweideschau) hervor. Grundlage dieser Weissagungen war die sogenannte „Etrusca disciplina“. Die etruskischen Götter selbst hatten möglicherweise zunächst keine Menschengestalt. Dies scheint ebenso ein Einfluss der griechischen Kultur zu sein wie die große Tempelarchitektur.

Im abschließenden Kapitel stellt Steuernagel die Entwicklung der etruskischen Kunst vor. Er zeigt zum einen, inwiefern vor allem Einflüsse aus dem östlichen Mittelmeerraum sich in dieser Kunst niederschlagen und wie diese Einflüsse andererseits für die eigene Vorstellungswelt und Kunst adaptiert wurden.

Ein umfangreiches Literaturverzeichnis rundet diese empfehlenswerte Einführung in die etruskische Kultur ab.

Theater des Pompeius in Rom

Marsfeld in Rom, Theater des Pompeius


Römische Theater wurden ursprünglich nur für die Zeit der Aufführung aus Holz errichtet. Zum Teil gab es nicht einmal Sitze für die Zuschauer, da man befürchtete das römische Volk könne verweichlichen. Überhaupt galten Theateraufführung als Luxus, der sich einem Römer zur Zeit der Republik nicht ziemte. Aber der Siegeszug des Theaters war seit dem engeren Kontakt mit der griechischen Welt, spätestens aber seit dem 1. Jh. v. Chr. nicht mehr aufzuhalten. Denn neben Rhetorikern und Philosophen kamen nun auch Künstler wie Schauspieler und Theaterdichter aus Griechenland nach Rom.

Zur Feier seines Triumphes 61 v. Chr. gab Gnaeus Pompeius Magnus das erste Theater aus Stein in Rom in Auftrag. Das Theater befand sich auf dem Marsfeld außerhalb des eigentlichen Stadtgebiets von Rom. Um Probleme zu umgehen, weil dieses Theater nun ein auf Dauer angelegter Bau war, plante Pompeius den Zuschauerraum als Unterbau für einen Tempel der Venus Victrix (die Siegreiche). Dadurch wirkten die Sitzplätze wie eine breite Freitreppe, die zum Tempel führte. Auch galt die feierliche Einweihung 55 v. Chr. nicht einem Theater, sondern dem Tempel.

Für die Errichtung des Theaters waren umfangreiche Substruktionen notwendig. Die dreistöckige Außenfassade des Zuschauerraums war durch Arkaden gegliedert. Unten wurden dorische Säulen verwendet und im mittleren Bereich ionische Säulen. Im obersten Stockwerk folgten die Säulen der korinthischen Ordnung. Antiken Quellen zufolge fanden 40.000 Zuschauer in diesem Theater Platz. Heutige Berechnungen gehen eher von etwa 17.500 Zuschauern aus.

Die zweistöckige Bühnenfront war prachtvoll mit Säulen und Nischen gestaltet. Der Skulpturenschmuck im Innern des Theaters bestand unter anderem aus 14 Statuen, die die von Pompeius unterworfenen Völker repräsentierten.

Neben dem Tempel der Venus Victrix, der das Gebäude offiziell geweiht war, gab es noch Altäre für die Personifizierungen Honos (Ehre), Virtus (Tugend) und Felicitas (Glück). Das Theater gehörte zu einer größeren Anlage, zu der die Portikus Pompeianae und Gärten sowie eine Versammlungshalle für den Senat gehörten. Vor einer dort aufgestellten Statue des Pompeius wurde später Caesar ermordet.

 

Literaturauswahl:

  • Jon Albers: Campus Martius. Die urbane Entwicklung des Marsfeldes von der Republik bis zur mittleren Kaiserzeit. Reichert, Wiesbaden 2013, ISBN 978-3-89500-921-1 , S. 72, 79, 108 f., 196.
  • Richard C. Beacham: The Roman Theatre and Its Audience. Harvard University Press, Cambridge [Ms] / London 1991, S. 160.
  • Pierre Gros: Theatrum Pompei. In: Eva Margareta Steinby (Hrsg.): Lexicon Topographicum Urbis Romae. Band 5. Quasar, Rom 2001, S. 35.

Tomba dei Tori, Tarquinia

Das sogenannte „Grab der Stiere“ ist ein etruskisches Grab in der Monterozzi-Nekropole von Tarquinia und wird auf etwa 530 v. Chr. datiert.

Das fast 16 Meter lange Grab besteht aus einer Haupt- und einer Nebenkammer. Ein Gang mit Stufen führt zu einer großen Kammer (das sogenannte Atrium), an deren Rückwand zwei parallele Eingänge zu zwei kleinen Grabkammern mit umlaufenden Plattformen für die Aufbahrung der Toten führen. Diese beiden Kammern sind mit farbigen Bändern und Tiergruppen in den Giebeln verziert.

Das Besondere an der Bildausstattung dieses Grabes ist, dass dies bisher das einzig bekannte Grab ist, dessen Malerei ein Thema aus der griechischen Mythologie darstellt. Das Hauptbild, an der Rückwand der Hauptkammer, zeigt eine Szene aus dem Trojanischen Krieg. Das Bild zeigt wie Achill hinter einem Brunnen im heiligen Hain des Apollo dem trojanischen Königssohn Troilos auflauert, der sich dem Brunnen auf einem Pferd nähert. Der heilige Hain setzt sich auch im Bildfeld darunter fort. Troilos könnte hier auf den Verstorbenen weisen, der vielleicht wie er zu früh aus dem Leben gerissen wurde.

Auf dem Fries über der Achilleus-Szene sind ein liegender Stier sowie verschiedene erotische Szenen dargestellt. Die bekannteste zeigt eine Frau und einen Mann, die dabei von einem Stier mit Menschengesicht angegriffen wird. Bei diesem Mischwesen handelt es sich um den Flussgott Acheloos. Die Darstellungen im Giebel darüber zeigen neben einem Reiter verschiedene mit dem Tod verbundene (Fabel-)Wesen: eine Chimaira, eine Sphinx und einen Stier. Vielleicht ist hier mit dem Reiter wieder Troilos bzw. der Verstorbene gemeint, diesmal auf seiner Reise in die Unterwelt.

Auf der gegenüberliegenden Seite finden sich im Giebel über dem Eingang Meereswesen, darunter ein Hippokamp (ein Pferd mit Fischschwanz), auf dem ein junger Mann auf einen Felsen (eine Insel?) zureitet.

Literaturauswahl:

  • Robert Hess, Elfriede Paschinger: Das etruskische Italien. Entdeckungsfahrten zu den Kunststätten und Nekropolen der Etrusker. 5. Auflage. DuMont, Köln 1985, ISBN 3-7701-0637-7, S. 236.
  • Maja Sprenger, Gilda Bartoloni: Die Etrusker. Kunst und Geschichte. Aufnahmen von Max und Albert Hirmer. Hirmer, München 1977, ISBN 3-7774-2890-6, S. 107.
  • Stephan Steingräber: Etrurien. Städte, Heiligtümer, Nekropolen. Hirmer, München 1981, ISBN 3-7774-3330-6, S. 384–385.

Die Gallier in Italien (Teil 3)

Im 3. Samnitenkrieg (298 – 290 v. Chr.) verbündeten sich Samniten, Etrusker, Kelten (v.a. Boier), Sabiner, Lukaner und Umbrer gegen Rom[1]. Trotz anfänglicher Erfolge dieser Koalition[2] besiegten die Römer sie jedoch 295 v. Chr. bei Sentinum[3].

Doch schon 285 v. Chr. verbündeten sich die Gallier, wieder v.a. die Boier, erneut mit einem Teil der Etrusker und besiegten die Römer noch im gleichen Jahr bei Arretium (Arezzo)[4]. Zwei Jahre später endeten am Vadimoner See auch diese Auseinandersetzungen mit einem Sieg Roms[5] und führten zur Eroberung des Gebiets der Senonen[6]. Die Römer gründeten verschiedene Städte, z.B. Sena Gallica und Sentinum[7], um ihr neues Territorium zu sichern.

Trotzdem gab es weiterhin immer wieder Zusammenstöße zwischen Galliern und Römern. So erlitten die Gallier 225 v. Chr. eine vernichtende Niederlage gegen eine etruskisch-römische Allianz bei Telamon (225 v. Chr.) und 222 v. Chr. wurde Mediolanum, die Hauptstadt der Insubrer[8] eingenommen.

Im 2. Punischen Krieg (218 – 201 v. Chr.) schlossen sich die Gallier den Karthagern an[9]. Diese Koalition fügte den Römern 217 v. Chr. am Lago Trasimeno[10] und 216 v. Chr. bei Cannae[11] schwere Niederlagen zu. Doch 207 v. Chr. unterlagen Hannibal und seine Verbündeten den Römern bei Sena Gallica[12].

Anfang des 2. Jhs. v. Chr. kam es in Oberitalien noch einmal zu einem Krieg Roms gegen Gallier. 193 v. Chr. besiegten die Römer die Boier bei Mutina und eroberten ihre Hauptstadt Bononia[13]. Ein weiterer Sieg der Römer 191 v. Chr.[14]  führte schließlich zur Unterwerfung der gesamten Padana[15]. In der Folge verschwanden die Boier von der politischen Bildfläche. Nur nördlich des Po befanden sich mit den Insubrern und den Cenomanen noch mehr oder weniger autonome Gallier, die jedoch Verbündete Roms wurden[16].

[1]    M. Torelli, Die Etrusker (1988) S. 310
[2]    Pol. II 19,6 spricht z. B. von Plünderungen durch Kelten
[3]    M. Torelli, Die Etrusker (1988) 310; G. Mansuelli in: The Celts (1991) S. 8; vgl. Pol. II 19,6; Liv. X 17-30; Frontin. I 8,3
[4]    Torelli Die Etrusker (1988) S. 310
[5]    M. Verzar in: I Galli e l’Italia (1978) S. 196
[6]    Pol. II 19
[7]    M. Verzar in: I Galli e l’Italia (1978) S. 196
[8]    G. Mansuelli in: The Celts (1991) S. 8
[9]    P. Grimal, Der Hellenismus und der Aufstieg Roms (1965) S. 342
[10]   M. Pallottino, Etruskologie (1988) S. 234; P. Grimal, Der Hellenismus und der Aufstieg Roms (1984) S. 343
[11]   P. Grimal, Der Hellenismus und der Aufstieg Roms (1984) S. 345
[12]   D. Vitali in: The Celts (1991) S. 223; P. Grimal, Der Hellenismus und der Aufstieg Roms (1984) S. 351
[13]   RE III 1 (1897) S. 630 ff. s.v. Boii (Ihm); Liv. XXXVI 38-42
[14]   Pol. II 18,9; G. Mansuelli in: The Celts (1991) S. 8
[15]   M. Verzar in: I Galli e l’Italia (1978) S. 196; M. T. Grassi, I Celti in Italia (1991) S. 37
[16]   Grassi I Celti in Italia (1991) S. 39