17.02.-03.04.2016: Ausstellung „Un taller romano de púrpura, Lobos 1“ (Museo de la Naturaleza y el Hombre del Cabildo de Tenerife, Santa Cruz de Tenerife)

Im Jahr 2012 fanden einige Touristen römische Keramik auf der Insel Lobos zwischen Fuerteventura und Lanzarote. Seitdem haben Archäologen Tausende von Artefakten wie Vasen, Töpfe, Lampen und Feinkeramik (Terra Sigillata), Eisen- und Bronzewerkzeuge und Mörser, sowie auch architektonische Strukturen ausgegraben. Offensichtlich befand sich hier vom 1. Jh. v. Chr. bis zum 1. Jh. n. Chr. ein Zentrum zur Verarbeitung von Purpurschnecken. Die Funde können uns einen Eindruck vom täglichen Leben der Römer an diesem so weit von Ihrer Heimat entfernten Ort geben.

Es gibt insgesamt drei weitere Ausgrabungsstätten, aber mit dieser kleinen Ausstellung von Lobos beginnt man nun, die römischen Funde auf der Insel der Öffentlichkeit zu präsentieren.
Weitere Informationen:

Urlaubstipp: Mérida (Spanien)

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Mérida, die Hauptstadt der Extremadura, liegt ein wenig abseits der üblichen Touristenpfade in Spanien. Dabei ist die 25 v. Chr. vom römischen Kaiser Augustus gegründete Stadt Emerita Augusta, die ehemalige Hauptstadt der römischen Provinz Lusitania, für Archäologie-Begeisterte eine eigene Reise wert.

Die beeindruckenden Überreste aus römischer Zeit können an verschiedenen Orten in der Stadt besichtigt werden. Am eindrucksvollsten ist wohl das Theater, das auch heute noch genutzt wird. Ob Trajansbogen mit Teilen des Forums, der Tempel der Diana, ein Amphitheater und eine Rennbahn, Reste von Häusern mit sehenswerten Fußbodenmosaiken oder verschiedene Brücken und Aquädukte aus römischer Zeit in Mérida und Umgebung – auf Schritt und Tritt stößt man in in dieser Stadt auf antike Spuren.

Auch das Nationalmuseum für Römische Kunst beherbergt Sehenswertes, z. B. Skulpturen und Mosaike, die hier ausgegraben wurden.

Hier sollte man in jedem Fall eine Übernachtung einplanen. Nur mal so auf der Durchreise ist dieses riesige Freiluftmuseum nicht zu schaffen.

Urlaubstipp: Itálica bei Sevilla

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Itálica liegt im heutigen Santiponce, etwa zehn Kilometer nördlich von Sevilla.

Die 206 v. Chr. von den Römern gegründete Stadt ist unter anderem deshalb berühmt, weil die römischen Kaiser Traian und Hadrian von hier stammten.

Auch wenn man die meisten Funde sich im Archäologischen Museum in Sevilla bewundern kann, würde ich archäologisch interessierten Besuchern Andalusiens einen Ausflug nach Itálica empfehlen.

In Santiponce selbst befindet sich ein kleines Museum und man kann das römische Theater besichtigen. Etwas außerhalb der Stadt wurde ein archäologischer Park eingerichtet. Hier wird der Besucher zunächst vom drittgrößten römischen Amphitheater empfangen. Außerdem kann man einige Straßenzüge mit Grundmauern der Häuser und sehr schönen Mosaikfußböden sehen.

Link: http://www.andalucia.org/de/kultureller-tourismus/visits/sevilla/monumentos/conjunto-arqueologico-de-italica/

Öffnungszeiten

Vom 16. September bis 31. März:

Von Dienstag bis Samstag von 9.00 bis 18.30 Uhr.
Sonntag und an Feiertagen von 10.00 bis 17.00 h

Von 1. April – 31. MAI:

Von Dienstag bis Samstag von 9.00 bis 20.00 Uhr.
Sonntag und an Feiertagen von 10.00 bis 17.00 h.

Vom 1. Juni bis 15. September,

Von Dienstag bis Samstag von 9.00 bis 15.30 Uhr.
Sonntag und an Feiertagen von 10.00 bis 17.00 h.

Die Abendkasse endet 30 Minuten vor Schließung des Satzes.

Montag: geschlossen

Das Set ist an den Feiertagen geschlossen: 1. Januar, 1. Mai und 25. Dezember.

Dauer des Besuchs: 2 Stunden

Preise

EU-Bürger zugelassen: frei.

Andere Länder: 1,50 Euro.